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Unter Automatikuhren werden mechanische Armbanduhren verstanden, bei der die Uhrwerksfeder bei Armbewegungen des Trägers durch einen Rotor in kleinen Schritten automatisch aufgezogen wird. Der Rotor, der zumeist kugelgelagert ist, bleibt bei Bewegungen des Uhrgehäuses aufgrund seiner Massenträgheit und der Schwerkraft im Raum stehen. Hierdurch wird ein Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausgeübt.

 

Die Gangenauigkeit von Automatikuhren ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Qualität des Uhrwerkes
  • Regulierung
  • Temperatur & Luftdruck
  • Ablage in der Nacht
  • Trageverhalten

Eine Gangabweichung von < 6 Sekunden / Tag (24-Std.) ist ein excellenter Wert, dieser wird jedoch meißt nur bei sehr hochwertigen Automatikwerken erreicht.

Eine “normale” Abweichung liegt in der Regel zwischen 10 – 30 Sekunden / Tag (24-Std.)

Eine mechanische Uhr erreicht nur selten die Ganggenauigkeit einer quarzbetriebenen Uhr deren Taktgeber kein mechanisches Pendel, sondern ein elektronischer Oszillator ist. Die Frequenz einer Quarzuhr wird mit Hilfe eines Schwingquarzes besonders genau gehalten.

Eine Uhr geht umso genauer, je höher die Frequenz des bei ihr verwendeten Taktgebers ist. Mechanische Uhren können beispielsweise eine Schwingung von 5 Hz (der Unruh) aufweisen. Quarzuhren haben eine übliche Schwingfrequenz von 215 Hz.

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